Der Verstand

In unserer Gesellschaft ist der Verstand sehr hoch angesehen. Ist er wirklich so effektiv, wie wir glauben?

Was macht unser Verstand 24 Stunden am Tag? Er erzählt Geschichten von dem was war, und nochmals und nochmals. Er erzählt Geschichten, was sein könnte – und meistens sind es die schlimmsten Erwartungen, Vorstellungen, die wir uns machen können. So unter dem Motto: Ich bereite mich auf das Schlimmste vor, dann kann ich nicht so stark betroffen werden, bin vorbereitet.

Schlussfolgerungen des Verstandes automatisch?

Noch etwas tut der Verstand: Wir haben in der Vergangenheit dieses oder jenes so gemacht, so erlebt, so gesehen und der Verstand schlussfolgert, dass es in der Zukunft genauso sein wird. Damit wird alles zu einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung. Wir lassen Schlussfolgerungen mit der Sedona-Methode los.

Unser Gehirn wird fast automatisch mit dem Verstand gleichsetzt. Ist dem wirklich so?

Fast automatisch be- und verurteilt der Verstand alles, jeden und am stärksten uns selbst. Wir sind unsere stärksten Kritiker. Was macht das mit uns? Es zieht uns runter, raubt uns Energie, klaut uns Mut. Wir lassen Be- und Verurteilungen mit der Sedona-Methode los.

Eine weitere Eigenschaft des Verstandes ist es, dass alles anders sein soll. Das Wetter, das Gefühl, die Gedanken, der Mensch, die Situation, die Welt, einfach alles und das 24 Stunden am Tag. Wir lassen mit der Sedona Methode den Wunsch nach Veränderung los. Auch eine Rolle des Verstandes ist es Recht haben zu wollen. Oh, das ist so ein subtieler Punkt und so effektiv. Ganze Kriege werden um diesen Punkt geführt. Wir liegen im inneren Zwiegespräch (gedanklich) mit jemandem, mit dem wir anderer Meinung sind. Diese inneren „Streitgespräche“ können sehr energieraubend, nervig und lästig sein. Auch das lassen wir mit den Fragen der Sedona Methode los.

Hat der Verstand auch Vorzüge?

Natürlich hat der Verstand auch angenehme Qualitäten: Kreativität, Ideenreichtum, viele Erfindungen werden dem Verstand zugeschrieben. Aber ist das wirklich so? Wo kommt das alles her? Aber das ist ein anderes Thema.

Lester Levenson schreibt im Lehrbrief 10 Der Verstand in dem Buch: Das Glück ist schon da, folgendes: Das was uns daran hindert, unsere Unendlichkeit zu erkennen und auszudrücken, ist einfach der Verstand, bewusst und unbewusst. Wenn wir diese unendliche Natur zum Ausdruck bringen wollen. können wir das nur tun, wenn wir hinter diesen Verstand gehen. Wenn wir in den Bereich hinter dem Verdand gelangen, agieren wir ohne Gedanken, intuitiv, und sind in Harmonie mit dem ganzen Universum.

Was wäre wenn alles einfach erscheinen würde?

Verfasser/in:

Ingrid Hoffmann

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